Thema: Tierische Zeiten
28 Kinder konnten wir im Sommer-Ferien-Plausch begrüssen und mit ihnen drei tierische Tage verbringen.
Am ersten Tag hörten wir etwas über den Adler und alle Tiere, die sich in der Luft bewegen. Haben Sie daher gewusst, dass der Adler eine Flügelspannweite von über 2 m hat? In der Bibel ist der Adler das Symbol für Schnelligkeit, Kraft und göttlichen Schutz. Ganz besonders gefiel uns in der Bibel die Stelle, wo Gottes Fürsorge mit einem Adler verglichen wird: „Gott ist wie der Adler, der seine Nestbrut aufstört, über seinen Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt und auf seinen Schwingen trägt“ (5. Mose 32,11). Übrigens haben Sie den Adler in der Kirche schon gefunden? Klar ist, dass wir etwas für unsere Vögel und unsere Insekten basteln wollten. Und gerade in diesem heissen Sommer kommt den Vögeln und Insekten die Wassertränke zur rechten Zeit.
Am zweiten Tag waren die Landtiere unsere Begleiter. Stellvertretend dafür haben wir den Esel genommen und die Geschichte vom Bileam. Eigentlich hat der Esel den Ruf, etwas störrisch zu sein. Aber dem ist nicht so, sie handeln überlegt und bleiben zuerst stehen, wenn es brenzlig wird. Zuerst schauen und dann weitergehen ist die Devise vom Esel. Und der Esel ist ein treuer Begleiter, vertraut der Esel seinem Meister, folgt er ihm überall hin. Das wurde auch in der Geschichte von Bileam deutlich. Ausgerüstet mit einem feinen Esel-Rüebli-Snack gingen alle in die Turnhalle. In der Turnhalle konnte man durch den Dschungel gehen, klettern, am Boden schleichen, sich hängen lassen, hüpfen und durch den Wasserfall gehen. Aber auch das Mittagessen wurde zubereitet: Würstli im Teig, Gemüse und feine Zimtguetzli.
Und am dritten Tag fehlten uns noch die Wassertiere. Klar, dass Jona unser Begleiter war an diesem Tag! Ist doch in der Kirche auf dem grossen Glasfenster die Geschichte zu sehen. Aber im Wasser hat es noch viel mehr Tiere als nur Fische. Und in diesem Jahr haben wir alle gemerkt, dass Wasser ein ganz besonderes Gut ist—für alle Lebewesen. Und so sind unsere Wasserstellen für die Vögel fertig geworden. Dazwischen haben wir immer wieder gesungen von Löwen, Tigern und Leoparden oder von den Tieren, die beim Essen schmatzen. Apropos schmatzen: unser Essen war einfach super! Herzlichen Dank unserem Küchenteam!
So sind unsere drei Tage im Nu vorbei gegangen. Ich danke allen Helferinnen und Helfern von Herzen für ihren grossen und heissen Einsatz!
Eva Büchli
